Mittwoch, 11. Januar 2017

Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist



Einfach zum Nachdenken ...

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze.
"Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er:
"Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass.
Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe.
Sätze, wie z.B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.

Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen wollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte.
Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.
(Anonymus)


Mittwoch, 4. Januar 2017

Glück ist.....wenn die Katastrophe eine Pause macht

Ich hoffe, Ihr alle hattet ein schönes Weihnachtsfest und seid gut ins Neue Jahr gekommen.

Ich habe in diesem Jahr das erste Mal Weihnachten nicht zu Hause verbracht, ich habe meinen Mann mit einer Reisegruppe in den Thüringer Wald begleitet. Und was soll ich sagen, es war wirklich ganz nett. Nach diesem Jahr mochte ich nun wirklich nicht zu Weihnachten alleine  sein.




Ja, das Jahr 2016 werde ich nicht in allzu guter Erinnerung behalten, viele schlimme Sachen sind passiert, das reicht für die nächsten Jahre:

Im Januar war meine Schulteroperation, nachfolgend mit großen Schmerzen und monatelanger Krankengymnastik.

Im Februar bestand bei meinem Mann ganz plötzlich Krebsverdacht.

Im April bekam er dann die endgültige Diagnose.

Im April bekam ich aus heiterem Himmel starke Herzrhythmusstörungen, sie mußten im Krankenhaus abgeklärt werden.

Im Juni bekam meine Mutter einen Schlaganfall.

Im Juli stürzte meine bis dahin mobile demente Schwiegermutter in ihrem Heim und brach sich die Schulter und den Oberschenkel.

Im Juli hatte mein Mann dann auch seine große Operation.

Im Oktober verstarb ganz plötzlich meine Schwiegermutter.

Kurz vor Weihnachten bekam meine Mutter einen Darmverschluß, zum Glück hat sie das alles überlebt.

Das waren alles meine perönlichen Katastrophen, zu dem dann auch noch die Unsicherheit in der Welt und auch das Geschehen hier bei uns in Deutschland...... Ich muß sagen: das reicht!!!!!

Manchmal möchte ich einfach wieder das kleine Mädchen sein und keine Probleme haben;
einfach nur in Pfützen rumspringen und nicht an Morgen denken.






In der Zwischenzeit habe ich nach Jahren  meine Stricknadeln für mich wieder entdeckt und auch habe ich ein wenig genäht.
Ich hoffe sehr, dass das Wetter in den nächsten Tagen etwas freundlicher wird, dann werde ich alles fotografieren und das bekommt Ihr dann natürlich auch zu sehen.




Montag, 5. Dezember 2016

Wie mit Zuckerguß ......

Das Wochenende haben wir nach einiger Abstinenz in unserem Haus an der Schlei verbracht. Am Freitagabend sind wir gefahren, so dass wir 2 komplette Tage dort hatten.

Am Samstagmorgen ziehe ich die Gardinen auf und.......Nebel und Kälte. Nun ja, mit Mann, Ronja und Kamera raus an die Luft.

Erst einmal richtig ekelig....brrr und kalt war`s











Wenn man dann aber etwas ins Detail ging, war es einfach nur wunderschön.


















Am frühen Nachmittag war dann schon wieder alles vorbei, sogar die Sonne ließ sich ab und zu mal sehen.
























Ja, wir haben die 2 Tage unbeschwert genießen können....mein Mann war zur Nachsorgeuntersuchung.....zum Glück ist momentan alles gut.



Und in diesem Sinne wünsche ich Euch einen schöne Wochenstart.


Freitag, 18. November 2016

und am Freitag gibt`s den Freitagsfüller






Das Wetter ist so gar nicht nach meiner Mütze - kalt, windig, ab und an ein Schauer - November halt.

Und darum bin ich heute auch wieder warm angezogen. Ich habe so gar keine Lust auf die nächste Rüsselseuche.

Kaffee, Tee oder Kakao? Ich mag am liebsten Kaffee, gleich gefolgt von Tee.

Was backe ich als nächstes? Ich denke mal ein paar Muffins. Die sind schnell gemacht und schmecken uns sehr gut.

An den Füßen mag ich keine Hornhaut. Darum pflege ich meine Füße täglich mit einer Creme und mache ein wöchentliches Fußbad, egal ob Sommer oder Winter.

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Strickvirus eingefangen, ja, dass ist ganz neu.
Ich habe bestimmt 20 Jahre nicht mehr gestrickt, außer Socken ab und an. Und nun sitze ich täglich über den Maschen. Es bringt mir unwahrscheinlich viel Spaß und Freude.

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein langes Telefonat mit einer lieben Freundin, morgen habe ich Fenster putzen geplant - wenn es nicht regnet und am Sonntag möchte ich ......ach, das weiß ich noch nicht. Ich lasse mich mal überraschen.

Habt alle ein schönes Wochenende.....nächsten Sonntag ist schon der 1. Advent

 

Mittwoch, 16. November 2016

Von drauß`vom Walde komm ich her.....

Ich bin heute morgen zum bummeln in der Stadt gewesen und was soll ich Euch berichten? Es scheint so langsam aber sicher Richtung Advent zu gehen.

In Eckernförde habe ich schon so einige weihnachtlich dekorierte Fenster gesehen.
 Wie schaut es bei Euch aus??

Also bei mir ist noch nix dekoriert, allerdings habe ich mir heute einige neue Deko gekauft......WARUM?? Ja, das frage ich mich schon den gesamten Nachmittag. Es ist nämlich nicht gerade so, als wenn wir nun gar nie nichs hätten. Und wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich mit dem ganzen Kram bestimmt 4 Häuser durchdekorieren.

Aber so und nicht anders ist Frau halt, kommt ja auch der Wirtschaft zu Gute - und das ist immer ein gutes Argument - finde ich jedenfalls.

Aber wie Ihr unschwer erkennen könnt, habe ich heute meinem Blog einen weihnachtlichen Anstrich gegeben.
Dann wird nun in den nächsten Tagen auch so nach und nach die weihnachtliche Dekoration hier in unserem Haus beginnen.

Aber weihnachtlich ist mir nun noch gar nicht zu Mute.....




Freitag, 4. November 2016

Nach langer Abstinenz.......


Diese schlauen Worte habe ich im WWW gefunden......passt!!


 Nun aber gibt es nach vielen Wochen Abstinenz mal wieder den 


Wenn ich morgens keinen Kaffee trinken kann - aus was für Gründen auch immer, kommt zum Glück selten vor - komme ich nicht so richtig in die Puschen.

                             Wenn ich beim Hundespaziergang mal so richtig kalt geworden bin, mache ich mir zum Aufwärmen gerne eine Instantbrühe, die wärmt mich vorzüglich.

Zimmerservice ist im Hotel schon eine tolle Sache. Am besten gefällt mir daran, dass ich nicht die Dusche saubermachen muß. Denn das nervt mich jeden Morgen!

Was ist ein großartiger Mensch? Einer ohne Ecken und Kanten, einer, der sich aufopfert? Ich kenne Keinen, für den ich diese Worte wählen würde.

Kein Ende in Sicht mit dem heutigem Regen, es regnet seit ich aufgestanden bin so leise vor sich hin.

Mein Mann arbeitet seit 2 Wochen wieder und es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis er seine alte Kraft wiedererlangt hat. Ich weiß, das es nach einer Krebserkrankung normal ist, aber es erschreckt mich doch immer wieder. Diese Seite kannte ich an ihm nicht.

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Mann, der von einer Kurzreise zurück kommt, morgen habe ich einen Jeanskauf geplant ( davor graut mir schon heute, kennt Ihr sicherlich auch!!) und am Sonntag möchte ich zum DRK-Basar hier bei uns im Dorf gehen, da wird, wie jedes Jahr, eine tolle Patchworkdecke verlost.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, lasst es ruhig angehen.


Donnerstag, 3. November 2016

und was ich sonst noch erlebte.....

Auch wenn unser Hamburgbesuch nun schon einige Wochen her ist, möchte ich  trotzdem noch die restlichen Eindrücke mit Euch teilen. Meine lange Erkältung hat sich nun endlich - Gott sei Dank - verdünnisiert. Es hat ganz schön lange gedauert und mich ziemlich mitgenommen. Zum Glück bin ich ansonsten diesbezüglich recht unanfällig. Die viele frische Luft härtet halt ab.

Zuerst möchte ich Euch Bilder von der Ballinstadt zeigen. Die Ballinstadt liegt südlich der Elbe, im Stadtteil Veddel und ist ein Auswanderermuseeum, welches an der Stelle errichtet wurde, wo Albert Ballin, damaliger Generaldirektor der HAPAG, Unterkünfte für die viele Auswanderer bauen ließ.









Diese Kajütennachbauten haben mich sehr berührt. Was mußten die Menschen damals auf sich nehmen....die beengten Verhältnisse, wochenlang unter Deck......



Etwas anders dann schon die erste Klasse, zwar auch eng, aber ein bewisser Luxus ist doch erkennbar.



Die Anreise erfolgte meist mit Pferd und Wagen




Das Museeum zeigt die Geschichte von 5.000.000 Menschen, die zwischen 1850 und 1939 von Hamburg aus in die Neue Welt, Amerika auswanderten.

Wer einmal Hamburg besucht, sollte sich die Zeit für die Ballinstadt nehmen.




Die Hamburger Speicherstadt ist ein historischer Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.



Auch heute werden die Lagerhäuser noch benutzt von Teppich-, Gewürz-, Kaffee- und Teehändlern.
Außerden befinden sich in den Räumlickkeiten diverse Museen.

Wir haben das Gewürzmuseum, das Spicy`s, besucht.
Das ganze Museeum ist sehr großzügig aufgebaut und beherbergt  über 50 Orginal-Gewürze,
teilweise in Gebinden, so wie sie aus dem Ausland kommen.



Alles kann angefasst, gerochen und probiert werden.















Und wenn Ihr einmal die Speicherstadt besuchen werdet, dann lege ich Euch das


sehr ans Herz.


Was das Dungeon ist???
Das lest Ihr HIER

Eigentlich bin ich ja mehr der ängstliche Typ, aber das hier, das hat mir wirklich Spaß gemacht!!!