Freitag, 24. Februar 2017

Feddisch und frisch angenadelt

Ein paar Tage ist meine Bauerngarten - Josephine schon fertig und da heute doch tatsächlich die Sonne scheint gibt es auch nun endlich ein paar Bilder.




Jetzt beim fotografieren habe ich gemerkt, das Fotografieren von Tüchern ist gar nicht so einfach.
Schön wäre es, wenn ich eine Püppi / Torso hätte, da könnte ich das Tuch so richtig schön drappieren.
Aber ob sich diese Anschafung lohnen würde?? Ich weiß nicht.

Frisch angenadelt habe ich nun das Farbverlaufsgarn Flaschengeist von 100 Farbspiele.




Soviel sei verraten: es wird erneut ein Tuch.....der Tüchervirus hat bei mir voll zugeschlagen.
Es bringt mir einfach viel Spaß!


Geht es Euch auch so, ich kann den Frühling kaum erwarten, die vielen Winterlinge und auch Schneeglöckchen überall sind einfach eine Wohltat für die Augen.







Und da wir ja nun Ende Februar haben......


werden am Wochenende die Koffer gepackt, am Montag geht es wie jedes Jahr ein paar Tage nach Rügen.....Wellness in der BINZTHERME.

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen dieses Jahr nach Usedom zu fahren, aber irgendwie haben wir nicht so das Richtige gefunden - die Binztherme ist von der Sauna - und Poollandschaft , vom super Essen und der Lage direkt am Strand nicht zu toppen.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Bevor der Winter zu ende geht.....

Bevor der Winter nun hoffentlich bald zu ende geht, habe ich mich doch tatsächlich endlich mal wieder an meine Stickmaschine, die StickMarie, gesetzt. Sie stand schon so lange im Schrank, dass ich sogar einmal die Bedienungsanleitung benötigte.

Stickdatei von Stickbär

Habt alle einen schönen Abend, wir werden es uns ganz gemütlich machen bei diesem stürmischen Wetter




Samstag, 11. Februar 2017

Kein Übel ist so gross wie die Angst davor

Wie wichtig ist Euch Empathie im Leben? Das Menschen die Fähigkeit und die Bereitschaft haben Eure Empfindungen, Gedanken, Emotionen zu erkennen und zu verstehen? Nun gut, ich gebe zu, dass das nicht jedem Menschen gegeben ist. Es gibt Menschen, die sind einfach viel zu oberflächlich um sich den Kopf um andere zu machen.

In bestimmten Berufen setze ich Empathie allerdings voraus. Z.B. bei Ärzten, bei Krankenschwestern - bin ich doch selber eine -, bei Arzthelferinnen, also insgesamt in Gesundheitsberufen.
Dort ist es sehr wichtig, eigentlich das A und O.

Am Montag war mein Mann zur vierteljährlichen Krebsnachsorge, also Blutentnahme, abtasten, fragen nach der Befindlichkeit ecetera pp. Für ihn ist es ein ganz normaler Arzttermin, für mich, da medizinisch vorgebildet, etwas mehr. Immer schleicht sich da auch ein bißchen Angst ein. Ist wirklich alles in Ordnung? Und dann die Frage, wenn nicht, was dann??
Banges Warten auf die Blutergebnisse, besonders auf den PSA-Wert. Denn es kann sein, das sich Krebszellen vor der Organentnahme schon auf den Weg gemacht haben und an anderer Stelle im Körper in Warteschleife sind um dann wieder aktiv zu werden und dann würde dieser Wert steigen.

Die letzten 2 Male hat mein Mann in der Praxis angerufen und die Arzthelferin hat ihm gesagt, alles ok, der Wert liegt bei 0,04.

Gestern Morgen dann: 
kleinen Moment bitte, ich schaue mal. Nach einer Weile wurde dann gesagt, das muß Ihnen der Doktor sagen, er ruft Sie zurück.......

Sicherlich könnt Ihr Euch vorstellen, was bei einer solchen Aussage im Kopf eines normalen Menschen passiert:

ANGST!

Die Gedanken verselbstständigen sich und drehen sich im Kreis.

Nun hieß es warten, wer nicht zurückrief, war die Praxis. Nach 90 Minuten der 2. Versuch, die selbe Ansage......der Doktor ruft Sie an. Ja, wann denn???
Meine Nerven sind bei solch einer Warterei wirklich nicht die besten, inzwischen ergriff auch meinen Mann Unruhe.

Um es abzukürzen, nach exakt 3 bangen Stunden rief dann die besagte Arzthelferin an und teilte ganz lapidar mit......alles ok, der Wert ist unverändert.

Bei all der Freude und der Erleichterung über das Ergebnis, stelle ich mir nun die Frage:
was war denn das bitte schön??? Kann man sich nicht in Patienten reinfühlen?
Wäre das mein Arzt, würde ich das Gespräch suchen. Was mein Mann letztendlich machen wird, kann ich heute noch nicht sagen. Aber ich denke, bis zum nächsten Besuch ist die Sache vergessen.

Dieses Wochenende ist bei uns Wohnzimmer streichen angesagt, tapeziert haben wir in den vergangenen Tagen.


Nun bekommen die Wände endlich meinen bewünschten Farbton.............
und was soll ich sagen?? Chic sieht es bis jetzt aus!!

Habt ein schönes und entspanntes Wochenende, hier ist es durch den starken Ostwind bitterlich kalt.


Mittwoch, 8. Februar 2017

nun endlich auch bei uns



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endlich hat der Winter auch im hohen Norden Einzug gehalten. Und prompt herrscht überall Chaos auf den Straßen. Die ersten Autos haben sich schon bei uns in der Dorfstraße gedreht.....tja mit Sommerreifen sollte man heute nicht unterwegs sein.

Und es schneit schon den ganzen Tag, zwar relativ wenig, dafür aber ohne Unterlass. Und er bleibt liegen, die Kinder sind mit ihren Schlitten schon unterwegs.







Nach all dem Regen und Nebel der letzten Wochen ist dieses Weiß eine Wohltat für meine Seele.


( schon seit soooo vielen Wintern eines meiner absoluten Lieblingslieder )


Dienstag, 31. Januar 2017

Elfentanz

Ja......ich schäme mich doch tatsächlich etwas......schon Ende Januar und der Blog ist total venachlässigt worden. Das liegt zum einem wohl etwas an meiner Motivationslosigkeit, zum anderem an, ach, davon etwas später.

Zuerst möchte ich Euch meinen Elfentanz - ©Henriette Farbenfroh - vorstellen. Kaum fertiggestellt, hat es sich als mein Lieblingstuch entpuppt. Herrlich kuschelig und unheimlich lang, man kann ihn als Tuch oder auch als Stola tragen


Das Stricken war sehr abwechselungsreich durch die verschiedene Muster und ich hatte viel Spaß dabei.


Besonders gefällt mir die Rüschenkante. Und natürlich die Farben.



Gestrickt aus 5fädriger Unikatwolle von http://www.100farbspiele.de/, einem ganz tollem Laden, "leider" fast direkt um die Ecke. Der Laden liegt im schönen Kappeln, vielen von Euch sicherlich bekannt als Deekelsen aus der Serie Der Landarzt. Ja, da kann Frau Geld lassen!!




Die Nadeln haben mich zur Zeit voll im Griff und so arbeite ich zur Zeit an einer großen Josephine


in dem Farbverlauf Bauerngarten




Nun aber zu dem anderen.......

schön wär`s...

Auch in diesem Jahr reißen die schlechten Nachrichten nicht ab.

 Habe ich mich doch viele Jahre mit meiner rechten Schulter rumplagen müssen, die ja im Januar letzten Jahres operiert worden ist, bereitet mit seit geraumer Zeit meine linke Schulter starke Probleme und Schmerzen. Die Funktionen sind stark beeinträchtigt, so kann ich den linken Arm nur noch ca. 85° abwinkeln.
Es steht eine erneute Op zur Diskussion, die ich allerdings erst im Herbst in Angriff nehmen werde, falls einige andere Therapien nicht greifen. Aber es wird wohl darauf hinaus laufen - ganz schöner Mist!!

Ich wünsch`Euch was




Mittwoch, 11. Januar 2017

Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist



Einfach zum Nachdenken ...

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze.
"Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er:
"Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass.
Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe.
Sätze, wie z.B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.

Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen wollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte.
Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.
(Anonymus)


Mittwoch, 4. Januar 2017

Glück ist.....wenn die Katastrophe eine Pause macht

Ich hoffe, Ihr alle hattet ein schönes Weihnachtsfest und seid gut ins Neue Jahr gekommen.

Ich habe in diesem Jahr das erste Mal Weihnachten nicht zu Hause verbracht, ich habe meinen Mann mit einer Reisegruppe in den Thüringer Wald begleitet. Und was soll ich sagen, es war wirklich ganz nett. Nach diesem Jahr mochte ich nun wirklich nicht zu Weihnachten alleine  sein.




Ja, das Jahr 2016 werde ich nicht in allzu guter Erinnerung behalten, viele schlimme Sachen sind passiert, das reicht für die nächsten Jahre:

Im Januar war meine Schulteroperation, nachfolgend mit großen Schmerzen und monatelanger Krankengymnastik.

Im Februar bestand bei meinem Mann ganz plötzlich Krebsverdacht.

Im April bekam er dann die endgültige Diagnose.

Im April bekam ich aus heiterem Himmel starke Herzrhythmusstörungen, sie mußten im Krankenhaus abgeklärt werden.

Im Juni bekam meine Mutter einen Schlaganfall.

Im Juli stürzte meine bis dahin mobile demente Schwiegermutter in ihrem Heim und brach sich die Schulter und den Oberschenkel.

Im Juli hatte mein Mann dann auch seine große Operation.

Im Oktober verstarb ganz plötzlich meine Schwiegermutter.

Kurz vor Weihnachten bekam meine Mutter einen Darmverschluß, zum Glück hat sie das alles überlebt.

Das waren alles meine perönlichen Katastrophen, zu dem dann auch noch die Unsicherheit in der Welt und auch das Geschehen hier bei uns in Deutschland...... Ich muß sagen: das reicht!!!!!

Manchmal möchte ich einfach wieder das kleine Mädchen sein und keine Probleme haben;
einfach nur in Pfützen rumspringen und nicht an Morgen denken.






In der Zwischenzeit habe ich nach Jahren  meine Stricknadeln für mich wieder entdeckt und auch habe ich ein wenig genäht.
Ich hoffe sehr, dass das Wetter in den nächsten Tagen etwas freundlicher wird, dann werde ich alles fotografieren und das bekommt Ihr dann natürlich auch zu sehen.