Dienstag, 31. Januar 2017

Elfentanz

Ja......ich schäme mich doch tatsächlich etwas......schon Ende Januar und der Blog ist total venachlässigt worden. Das liegt zum einem wohl etwas an meiner Motivationslosigkeit, zum anderem an, ach, davon etwas später.

Zuerst möchte ich Euch meinen Elfentanz - ©Henriette Farbenfroh - vorstellen. Kaum fertiggestellt, hat es sich als mein Lieblingstuch entpuppt. Herrlich kuschelig und unheimlich lang, man kann ihn als Tuch oder auch als Stola tragen


Das Stricken war sehr abwechselungsreich durch die verschiedene Muster und ich hatte viel Spaß dabei.


Besonders gefällt mir die Rüschenkante. Und natürlich die Farben.



Gestrickt aus 5fädriger Unikatwolle von http://www.100farbspiele.de/, einem ganz tollem Laden, "leider" fast direkt um die Ecke. Der Laden liegt im schönen Kappeln, vielen von Euch sicherlich bekannt als Deekelsen aus der Serie Der Landarzt. Ja, da kann Frau Geld lassen!!




Die Nadeln haben mich zur Zeit voll im Griff und so arbeite ich zur Zeit an einer großen Josephine


in dem Farbverlauf Bauerngarten




Nun aber zu dem anderen.......

schön wär`s...

Auch in diesem Jahr reißen die schlechten Nachrichten nicht ab.

 Habe ich mich doch viele Jahre mit meiner rechten Schulter rumplagen müssen, die ja im Januar letzten Jahres operiert worden ist, bereitet mit seit geraumer Zeit meine linke Schulter starke Probleme und Schmerzen. Die Funktionen sind stark beeinträchtigt, so kann ich den linken Arm nur noch ca. 85° abwinkeln.
Es steht eine erneute Op zur Diskussion, die ich allerdings erst im Herbst in Angriff nehmen werde, falls einige andere Therapien nicht greifen. Aber es wird wohl darauf hinaus laufen - ganz schöner Mist!!

Ich wünsch`Euch was




Mittwoch, 11. Januar 2017

Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist



Einfach zum Nachdenken ...

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze.
"Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er:
"Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass.
Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe.
Sätze, wie z.B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.

Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen wollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte.
Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.
(Anonymus)


Mittwoch, 4. Januar 2017

Glück ist.....wenn die Katastrophe eine Pause macht

Ich hoffe, Ihr alle hattet ein schönes Weihnachtsfest und seid gut ins Neue Jahr gekommen.

Ich habe in diesem Jahr das erste Mal Weihnachten nicht zu Hause verbracht, ich habe meinen Mann mit einer Reisegruppe in den Thüringer Wald begleitet. Und was soll ich sagen, es war wirklich ganz nett. Nach diesem Jahr mochte ich nun wirklich nicht zu Weihnachten alleine  sein.




Ja, das Jahr 2016 werde ich nicht in allzu guter Erinnerung behalten, viele schlimme Sachen sind passiert, das reicht für die nächsten Jahre:

Im Januar war meine Schulteroperation, nachfolgend mit großen Schmerzen und monatelanger Krankengymnastik.

Im Februar bestand bei meinem Mann ganz plötzlich Krebsverdacht.

Im April bekam er dann die endgültige Diagnose.

Im April bekam ich aus heiterem Himmel starke Herzrhythmusstörungen, sie mußten im Krankenhaus abgeklärt werden.

Im Juni bekam meine Mutter einen Schlaganfall.

Im Juli stürzte meine bis dahin mobile demente Schwiegermutter in ihrem Heim und brach sich die Schulter und den Oberschenkel.

Im Juli hatte mein Mann dann auch seine große Operation.

Im Oktober verstarb ganz plötzlich meine Schwiegermutter.

Kurz vor Weihnachten bekam meine Mutter einen Darmverschluß, zum Glück hat sie das alles überlebt.

Das waren alles meine perönlichen Katastrophen, zu dem dann auch noch die Unsicherheit in der Welt und auch das Geschehen hier bei uns in Deutschland...... Ich muß sagen: das reicht!!!!!

Manchmal möchte ich einfach wieder das kleine Mädchen sein und keine Probleme haben;
einfach nur in Pfützen rumspringen und nicht an Morgen denken.






In der Zwischenzeit habe ich nach Jahren  meine Stricknadeln für mich wieder entdeckt und auch habe ich ein wenig genäht.
Ich hoffe sehr, dass das Wetter in den nächsten Tagen etwas freundlicher wird, dann werde ich alles fotografieren und das bekommt Ihr dann natürlich auch zu sehen.